Archiv für die Kategorie „Auto kaufen“

 

Der Kredit ist die bessere Autofinanzierung – 5. November, 2010

Oftmals wird über einen Leasingvertrag nachgedacht. Das Verlockende dabei sind vor allem die niedrigen Leasingraten und dass man ohne große einmalige finanzielle Aufwendungen einen Neuwagen oder Jahreswagen erhält. Allerdings sollte man sich das Ganze besser gut überlegen.

Man muss einen Leasingvertrag auf jeden Fall im Vergleich zum Autokredit sehen – und da schneidet das Leasing doch eher schlecht ab. Der entscheidende Unterschied ist die folgende Tatsache: Beim Leasing fährt man einen Wagen zwei bis drei Jahren lang und zahlt auch reichlich dafür. Am Ende steht man jedoch ohne irgendetwas ab. Einen Autokredit zahlt man in der Regel zwar länger als nur über diesen Zeitraum, doch dafür gehört einem am Ende auch das Automobil.

Ein Kredit ist also in sehr vielen Fällen ganz klar der bessere Weg der Autofinanzierung. Hier steht man am Ende wenigstens mit einem Wertgegenstand da, auch wenn dieser (im Falle eines Autos) überaus vergänglich ist. Der Autokredit lohnt also selbst dann noch gegenüber dem Leasing, wenn dessen Raten höher sind als die Leasingraten. Am lohnenswerten ist es aber natürlich wenn ein Auto gleich in Bar bezahlen kann. In diesem Fall sind auch die höchsten Rabatte mit dem Händler aus-handelbar.

Dass ist im übrigen auch der Grund dafür, dass man bei der Autofinanzierung (wenn man denn einen Kredit braucht) unbedingt darauf achten sollte, dass es sich um einen Rahmenkredit handeln sollte. Bei dieser Variante von Kredit stellt einen die Bank das notwendige Kapital schon vor Abschluss eines Rahmenvertrages bereit. Somit kann man beim Händler mit Bargeld auftauchen und diesen noch einmal herunter handeln.

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Goldene Regeln für den erfolgreichen Autoverkauf – 9. September, 2010

Wer sein altes Auto durch ein neues ersetzen möchte, kann ein Teil der Kosten durch den Ankauf bei einem Autohändler wieder einspielen. Gerade im Internet gibt es zahlreiche private und gewerbliche Ankäufer, bei denen man seinen gebrauchten Wagen verkaufen kann. Das Gleiche gilt übrigens auch für einen Unfallwagen. Anstatt ihn verschrotten zu lassen, sollte man sich auf jeden Fall erkundigen, wieviel Geld bei einem Ankäufer rausspringen würde.

Der Verkauf des eigenen Autos sollte immer gut durchdacht werden. Schließlich hat man für den Wagen sehr viel Geld bezahlt und möchte bei einem Verkauf noch den einen oder anderen Euro herausholen. Dafür sollte der Verkäufer einige goldene Regeln beachten, die beim Ankauf den entscheidenden Erfolg mit sich bringen.

1. Putzen und Polieren: Wer sein eigenes Auto verkaufen möchte, sollte darauf achten, dass sich das Auto in einem gepflegten, guten Zustand befindet. Das bedeutet vor allem, dass es sowohl innen als auch außen sauber ist. Daher sollte man den PKW vor der Präsentation gründlich säubern. Gleichzeitig sorgt ein Poliergang dafür, dass der Autolack frisch und neu glänzt.

2. Kleine Defekte selbst beheben: Kleinigkeiten, wie das Fehlen eines Vorder- oder Rücklämpchen, können den Preis ebenfalls mindern. Solche Defekte lassen sich vor dem Verkauf leicht selbst beheben.

3. Beulen und Kratzer beheben: Auch kleine Beulen und Kratzer kann man in der Werkstatt korrigieren lassen. Das steigert den Wert eines Autos nochmals und ist relativ günstig.

4. Gerüche entfernen. Ein frischer und angenehmer Geruch steigert die positive Wirkung des Fahrzeugs. Gerade Sitze in Raucherautos sollten daher mit einem Polsterreiniger gesäubert und der Aschenbecher ausgewechselt werden.

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Gebrauchtwagenpreise seit Jahresanfang leicht gestiegen – 17. August, 2010

Gute Nachricht für alle, die ihr Auto in nächstes Zeit verkaufen wollen: Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitgeteilt hat, sind die Preise für Gebrauchtwagen seit Jahresanfang leicht gestiegen. Dabei muss man jedoch zwischen den verschiedenen Fahrzeugklassen unterscheiden.

Kleinwagen

Die Preisentwicklung bei Kleinwagen ist immer noch deutlich gekennzeichnet von der abgelaufenen Abwrackprämie: Es gibt praktisch kaum Fahrzeuge für unter 2.000 Euro, was vor allem für junge und weniger wohlhabende Menschen ein ernst zunehmendes Problem ist. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass die Preise für Kleinwagen seit Beginn der Abwrackprämie deutlich angezogen haben, da auf der einen Seite die Nachfrage nach günstigen Kleinwagen unverändert hoch ist, auf der anderen Seite sich jedoch das Angebot aufgrund der Abwrackprämie deutlich verkleinert hat. Mit einer Normalisierung des Marktes rechnet das Statistische Bundesamt im Laufe der nächsten drei Jahre.

Mittelklasse

Die Preise für Fahrzeuge der Mittelklasse haben ebenfalls leicht angezogen, was wohl auf den wirtschaftlichen Aufschwung zurückzuführen ist. Während Neuwagen vor allem durch Firmen und Selbstständige geleast werden, werden Gebrauchtwagen vornehmlich von Arbeitern und Angestellten gekauft. Diese Bevölkerungsgruppe hat sich in den letzten zwei Jahren aufgrund unsicherer Zukunftsaussichten schwer mit dem Kauf eines neuen Gebrauchtwagen getan. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs wird die geschrumpfte Nachfrage jetzt wieder ausgeglichen und die Preise für gebrauchte Fahrzeuge der Mittelklasse ziehen entsprechend an.

Oberklasse

Die Gebrauchtwagenpreise für Fahrzeuge der Oberklasse sind trotz wirtschaftlichem Aufstieg leicht gesunken. Dies dürfte vor allem an dem höheren Verbrauch der Fahrzeuge liegen, welches in Zeiten stetig steigender Benzinpreise zu einer entsprechenden Kaufzurückhaltung führt. Des Weiteren lässt sich dies auch durch veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen erklären: In Zukunft werden nicht mehr möglichst große Fahrzeuge angesagt sein, sondern möglichst ökologische (durch Autogas Umbau oder weniger Verbrauch) und intelligente Konzepte, so das Statistische Bundesamt weiter.
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