„Frau am Steuer“ wird wohl immer für die Männerwelt ein Thema zum Schmunzeln bleiben, bei dem das weibliche Geschlecht gerne hin und wieder über den Tisch gezogen wird, wie zum Beispiel mit Aussagen dazu, dass Frauen
- nur einen Spiegel am Auto nutzen, nämlich den Innenspiegel zum Schminken,
- den Orientierungssinn einer komatösen Krähe besitzen,
- nicht einparken können und keinen Überblick im Verkehrsgeschehen beweisen oder auch
- selten sofort losfahren, wenn die Ampel auf Grün schaltet
Trotzdem, auch wenn Mann es nicht glauben will: Statistisch gesehen fahren Frauen besser, das wurde durch zahlreiche Tests belegt. Frauen schätzen Gefahren besser und gehen weniger Risiken ein. Nebenbei verzeichnen sie auch weniger Knöllchen in der Geschwindigkeitskontrolle. Zwei Drittel aller Verkehrsunfälle werden laut Auto Club Europa von Männern verursacht – ein Grund, weshalb ein Kfz-Versicherungsvergleich bislang stets Vorteile bei den Prämienzahlungen für das weibliche Geschlecht aufgezeigt hat. Doch der Europäische Gerichtshof sieht durch geringere Beiträge für Frauen den Gleichheitsgrundsatz der Geschlechter gefährdet: Mit dem so genannten Unisex Urteil wurde entschieden, dass ab Januar 2010 keine Spezialangebote rein aufgrund der sexuellen Zugehörigkeit mehr bei Kfz-Versicherungen angeboten werden dürfen. Nichtsdestotrotz lohnt ein Kfz Versicherungsvergleich, denn zahlreiche noch immer gültige Sonderrabatte sind hier auf einen Blick erkennbar. So ist die Rate beispielsweise auch abhängig davon, ob eine Garage für das Auto zur Verfügung steht, wie viele Kilometer der Fahrzeughalter durchschnittlich im Jahr zurücklegt und ob der Wagen für mehrere Führerscheinbesitzer versichert werden soll. So kann die passende Police im Internet komfortabel gewählt werden – und zwar von Mann und Frau.