Ein Wasserbett wiegt einiges, zusammen mit dem Rahmen und einem Sockel noch mehr, Wenn man sein Wasserbett mit dem Auto transportieren möchte, dann muss man unter Umständen mehrmals fahren oder es mit einem Transporter bewegen. Das Wasserbett mit dem Auto zu transportieren kann sich aber lohnen, wenn man zum Beispiel in derselben Stadt wie der Händler wohnt. Vor Ort abholen kostet nichts und ein Spediteur muss nicht mit dem Transport beauftragt werden.
Schwieriger wird es, wenn man das Wasserbett mit dem Auto transportieren möchte, nachdem es schon einmal aufgebaut wurde. Zuvor muss man das Wasser aus den Kernen ablassen und dies geht am besten mit einer Pumpe. Über einen Schlauch leitet man das alte Wasser in einen Abfluss oder den Garten. Dabei muss man den Schlauch die ganze Zeit über festhalten und nach oben an die Decke des Kernes pressen. Damit verhindert man das Ansaugen des Flies.
Alles Wasser bekommt man nicht heraus gepumpt, den Rest muss man in den Garten tragen und mit der Hand auspressen. Von zwei Personen hält einer das Ende mit dem Ventil fasst, während der andere langsam den Wasserkern zusammen rollt. Mit einer sehr geringen Restfeuchte kann man nun das Wasserbett mit dem Auto transportieren. Sollen Rahmen und Sockel gleich mitgenommen werden, dann empfiehlt sich die Mietung eines Kleintransporters. Diese kann man für einen Tag bei Auto- oder Möbelhäusern günstig mieten. Vielleicht hat man aber auch in der Bekanntschaft einen Freund der einen Transporter besitzt und dabei hilft. Dann kann das Wasserbett mühelos mit dem Auto transportiert werden.
Artikel-Tags: „Wasserbett“
Wasserbett transportieren mit einem Auto – 12. Januar, 2011
Wasserbett für das Wohnmobil – 28. Oktober, 2010
Wer mit seinem Wohnmobil viel auf Reisen geht, der wird die meist unbequemen Betten kennen. Häufig muss man auf engstem Raum mit wenig Komfort übernachten und fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert. Deshalb bieten einige Hersteller speziell zugeschnittene Wasserbetten für Wohnmobile an.
Wer seinen Freiraum im Wohnmobil ausmisst, kann sich darauf ein Wasserbett zuschneiden lassen. Es handelt sich dabei um ein oder zwei Wasserkerne, so wie man sie auch im Schlafzimmer aufstellen kann. Mit dieser Idee kann einem geplagten Rücken selbst auf Reisen mit dem Wohnmobil geholfen werden.
Doch wer sich ein Wasserbett in sein Wohnmobil einbauen möchte sollte ein paar Dinge beachten. Ein Wasserbett wiegt im gefüllten Zustand mehrere hundert Kilo. Diese Massen werden auf eine kleine Fläche verteilt und üben einen hohen Druck auf den Boden des Wohnmobiles aus. Dieser ist vielleicht nicht unbedingt ausgelegt für so ein Vorhaben. Ein Gutachter bzw. Statiker könnte versuchen die Stabilität des Bodens einzuschätzen, sicherlich wird aber eine Verstärkung an dieser Stelle nötig sein. Ein Kfz-Mechaniker kann vor dem Einbau des Wasserbettes den Boden des Wohnmobils mit Stahl verstärken, sodass dieser dem großen Gewicht nicht nachgibt.
Bei einachsigen Wohnwagen wird vom Gebrauch eines Wasserbettes abgeraten, weil die Gewichtsverteilung ihn zum Kippen bringen könnte. Selbst wenn er am Auto angeschlossen bleibt, wirken unnötige Zugkräfte auf die Anhängerkupplung.
Auch in einem Wohnmobil benötigt ein Wasserbett Strom für die Heizung, welcher dann von der Batterie genommen werden muss. Außerdem sollte man sich im Schadensfall eine Versicherung für sein Wasserbett bzw. Wohnmobil suchen!